Während ich die Koffer, Taschen und Kisten packte, machte ich von jeder einzelnen Schicht ein Foto, damit ich wusste, was ich wo finden würde. Ich erkenne mich selbst nicht wieder! So organisiert war ich noch nie :o)
Wir sind um halb zehn losgefahren. In Balatonakarattya haben wir für einen kurzen Spaziergang angehalten und um etwas Schnüffelmaterial zu sammeln; die Pelzigen haben auch ihre Nachrichten gecheckt. Alle waren glücklich und ruhig, und das große Abenteuer konnte beginnen.
Wir sind um 15:20 in Ljubljana angekommen. Hier gibt es auch einen Kanal, wie in Strasbourg – wirklich cool. Zuerst parkte ich irgendwo in der Nähe der Wohnung und ging mit den Hündchen zu unserer Unterkunft. Ich stellte fest, dass gegenüber dem Tor, auf der anderen Straßenseite, ein Parkplatz ist. Sie verlangen 24 Euro pro Tag, aber allein, mit zwei Hunden und viel Gepäck, muss sich so ein Luxus eben ausgehen. Ich fütterte die Hündchen, ließ sie dann zu Hause, weil ich zum Abendessen eingeladen war. Eine slowenische Kollegin-Freundin von Kata lebt in Ljubljana und sie war zufällig zu Hause. Wir kennen uns, wir haben uns schon mehrmals getroffen. Vor Jahren kamen Andreja und ihr Mann Robert sogar zu uns nach Lovas zu einer Weinverkostung. Sie sind sehr nett.
Die Leute gehen die Straßen entlang und am Kanal spazieren, sitzen draußen in den Restaurants neben/unter den Terrassenheizstrahlern. Es ist eine sehr angenehme Stadt.
Das Abendessen war großartig; wir haben viel geredet und gelacht. Dann bin ich anhand ihrer Wegbeschreibung allein nach Hause gelaufen. Die Hündchen waren 4 Stunden ohne mich an einem unbekannten Ort, und sie bekommen für das Erledigen der Aufgabe die fünf Sterne.
Morgen geht’s weiter nach Genua!